Beitragsordnung und Satzung

Beitragsordnung des Frauensportgruppe Glindow e.V. (gemäß § 6 der Vereinssatzung)

1. Die Beitragsordnung regelt alle Einzelheiten über die Pflichten der Mitglieder zur Entrichtung von Beitragen und Gebühren an den Verein. Sie ist Bestandteil der Beitrittserklärung.

2. Der Mitgliedsbeitrag, die Aufnahmegebühren und Umlagen werden von der Mitgliederversammlung beschlossen. Gebühren legt der Vorstand fest. Die festgesetzten Beträge treten am 01.02.2008 in Kraft.

3. Jahresbeiträge:

Mitglieder Jahresbeiträge
01 Erwachsene 35,- Euro
02

03

Ehrenmitglieder

Sportlicher Leiter

beitragsfrei

Ermäßigungen auf Grund persönlicher oder sonstiger Gründe (z.B. Arbeitslosigkeit, längerfristige Krankheit) sind möglich. Alle ermäßigten Beitragsformen müssen beantragt und der Anspruch mit entsprechenden Unterlagen nachgewiesen werden.

  1. Die Aufnahmegebühr in den Verein beträgt fünf Euro.

5. Veränderungen der persönlichen Angaben sind unverzüglich mitzuteilen.

6. In dem Mitgliedsbeitrag sind die Beiträge für die Sportversicherung des Landessportbundes Brandenburg e.V., die Beiträge für den Kreissportbund und den Stadtsportbund enthalten.

7. Der Mitgliedsbeitrag wird grundsätzlich durch die Mitglieder auf das Vereinskonto überwiesen. Barzahlungen sind nicht möglich.

8. Die Beiträge werden bis spätestens bis zum 15. Januar jeden Jahres auf das Beitragskonto des Vereins überweisen.

Institut/Bank:    MBS Potsdam
IBAN:                   DE 30 1605 0000 1000 5672 37

9. Bei Vereinseintritt bis zum 30. Juni ist der volle Mitgliedsbeitrag, ab 1. Juli der halbe Mitgliedsbeitrag zu entrichten.

10. Der Vereinsaustritt ist nur entspr. § 5 der Satzung möglich. Der Jahresbeitrag ist bei Austritt nach dem 30. Juni eines Kalenderjahres in voller Höhe zu entrichten. Ansonsten ist der halbe Mitgliedsbeitrag fällig.

11. Mögliche Abteilungen des Vereins können zur Deckung eventueller Mehrausgaben auf Beschluss der Abteilungsversammlung und nach Bestätigung durch den Gesamtvorstand gesonderte Abteilungsbeiträge erheben. Sie sind den Mitgliedern bei Eintritt in die Abteilung bekannt zu geben.

12. Die Beiträge dienen der Aufrechterhaltung des Sportbetriebes, der Durchführung von Veranstaltungen für alle Mitglieder und deren Partner, für das Honorar des Übungsleiters sowie zur Bereitstellung von Präsenten und Glückwünschen anlässlich besonderer persönlicher Ereignisse der Mitglieder (u. a. Hochzeit, besondere Jubiläen) sowie Personen und Vereinen, die dem örtlichen Vereinsleben angehören. Die Präsente sollten den Wert von 25,- Euro nicht übersteigen.

13. Die Mitglieder- und Beitragsverwaltung erfolgt durch den Schatzmeister mittels der ihm zur Verfügung stehender Datenverarbeitungssysteme. Die personenbezogenen Daten der Mitglieder werden mit Einverständnis der Mitglieder erhoben und entsprechend der gesetzlichen Bestimmungen gespeichert und nicht unbefugt weitergegeben.

Satzung der Frauensportgruppe Glindow e. V.

§ 1       Name, Sitz, Geschäftsjahr 

1. Der am 16. Februar 2008 gegründete Verein führt den Namen Frauensportgruppe Glindow und hat seinen Sitz in 14542 Werder (Havel), Ortsteil Glindow. Er wird in das Vereinsregister eingetragen und erhält nach der Eintragung den Zusatz „e.V.“.

2. Der Verein strebt die Mitgliedschaft im Kreissportbund Potsdam – Mittelmark, dem Landessportbund Brandenburg sowie im Stadtsportbund an und erkennt deren Satzungen und Ordnungen an.

3. Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

§ 2       Zweck, Aufgaben und Grundsätze der Tätigkeit

1. Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts „steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung, und zwar durch Ausübung des Sports unter sachkundiger Anleitung. Vereinszweck ist die Förderung des Sports. Der Verein fördert den Jugend-, Erwachsenen- und Breitensport. Die Mitglieder nehmen am regelmäßigen Training und sofern angeboten, an Wettkämpfen teil.

2. Der Verein ist selbstlos tätig. Er verfolgt keine eigenwirtschaftliche Zwecke.

3. Die Organe des Vereins (§ 9) üben ihre Tätigkeit ehrenamtlich aus.

4. Mittel dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Gewinnanteile und in ihrer Eigenschaft als Mitglieder auch keine sonstigen Zuwendungen aus Mitteln des Vereins.

5. Der Verein wahrt parteipolitische Neutralität. Er räumt den Angehörigen aller Völker und Rassen gleiche Rechte ein und vertritt den Grundsatz religiöser und weltanschaulicher Toleranz.

§ 3       Mitgliedschaft

Der Verein besteht aus:

a)         männlichen und weiblichen Mitgliedern

b)         Ehrenmitgliedern

c)         dem sportlichen Leiter

§ 4       Begünstigungsverbot

Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck der Körperschaft fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstig werden.

§ 5       Gliederung

Für jede im Verein betriebene Sportart kann im Bedarfsfall eine eigene, in der Haushaltsführung selbständige Abteilung gegründet werden. Die Abteilungen regeln ihre sportlichen und finanziellen Angelegenheiten selbst, soweit diese Satzung nichts anderes bestimmt oder das Gesamtinteresse des Vereins nicht betroffen wird. Für die Abteilungsversammlungen sowie die Zusammensetzung und Wahlen der Abteilungsvorstände gelten die Bestimmungen dieser Satzung entsprechend.

§ 6       Erwerb und Verlust der Mitgliedschaft

1. Dem Verein kann jede natürliche Person als Mitglied angehören.

2. Die Mitgliedschaft ist schriftlich, unter Anerkennung der Vereinssatzung zu beantragen. Über die Aufnahme entscheidet der Vorstand. Eine Ablehnung braucht nicht begründet zu werden.

3. Es gilt eine Probezeit von einem Monat. Während dieser Zeit besitzt das Mitglied auf Probe kein Stimmrecht und darf auch keine Funktionen bekleiden. Ausgenommen davon sind die Gründungsmitglieder. Nach Ablauf der Probezeit entscheidet der Vorstand über die Aufnahme als ordentliches Mitglied (entspr. § 3).

4. Die Mitgliedschaft erlischt durch:

a)         Austritt
b)         Ausschluss
c)         Tod
d)         Löschung des Vereins

5. Der Austritt muss dem Vorstand gegenüber schriftlich erklärt werden. Die Kündigungsfrist beträgt drei Monate zum Ende des Kalenderjahres.

6. Nach Beendigung der Mitgliedschaft bleibt die Zahlungspflicht der bis zu diesem Zeitpunkt fällig gewordenen Beiträge bestehen.

7. Ausgeschiedene oder ausgeschlossene Mitglieder haben keinen Anspruch auf Anteile aus dem Vermögen des Vereins. Andere Ansprüche eines ausgeschiedenen oder ausgeschlossenen Mitgliedes müssen binnen drei Monaten nach dem Erlöschen der Mitgliedschaft durch eingeschriebenen Brief schriftlich dargelegt und geltend gemacht werden.

8. Über den Ausschluss eines Mitgliedes entscheidet der Vorstand mit einfacher Stimmmehrheit.

§ 7       Rechte und Pflichten

1. Die Mitglieder sind berechtigt, im Rahmen des Vereinszweckes, an den Veranstaltungen des Vereins teilzunehmen.

2. Alle Mitglieder sind verpflichtet, sich entsprechend der Satzung, den weiteren Ordnungen des Vereins sowie den Beschlüssen der Mitgliederversammlung zu verhalten. Die Mitglieder sind zur gegenseitigen Rücksichtnahme und Kameradschaft verpflichtet.

3. Die Mitglieder sind zur Entrichtung von Beiträgen und Umlagen für den Verein verpflichtet. Die Höhe der Beiträge, die Aufnahmegebühr und der Umlagen beschließt die Mitgliederversammlung.

4. Die Mitglieder sind berechtigt, gegenüber dem Vorstand und der Mitgliederversammlung Anträge zu stellen.

5. Alle Mitglieder sind verpflichtet, bei Änderungen Ihrer Daten, welche Sie im Aufnahmeantrag angegeben haben, innerhalb eines Monats dem Vorstand formlos schriftlich zu melden.

§ 8       Maßregelung 

1. Gegen Mitglieder – ausgenommen Ehrenmitglieder – können vom Vorstand Maßregelungen beschlossen werden:

a) wegen erheblicher Verletzung satzungsgemäßer Verpflichtungen bzw. Verstoßes gegen Ordnungen und Beschlüsse

b) wegen Zahlungsrückstandes mit Beiträgen von mehr als einem Jahresbeitrag trotz Mahnung,

c) wegen Vereinsschädigenden Verhaltens, eines schweren Verstoßes gegen die Interessen des Vereins oder groben unsportlichen Verhaltens

d) wegen unehrenhafter Handlungen

2. Maßregelungen sind:

a) Verweis

b) befristetes Verbot der Teilnahme am Sportbetrieb sowie an Veranstaltungen des Vereins

c) Ausschluss aus dem Verein

3. In den Fällen § 8.1. a, c, d ist vor der Entscheidung dem betroffenen Mitglied die Gelegenheit zu geben, sich zu äußern. Das Mitglied ist zu der Verhandlung des Vorstandes über die Maßregelung unter Einhaltung einer Mindestfrist von 10 Tagen schriftlich zu laden. Diese Frist beginnt mit dem Tag der Absendung. Die Entscheidung über die Maßregelung ist dem Betroffenen per Post zuzusenden.

Gegen die Entscheidung ist die Berufung an die Mitgliederversammlung zulässig. Die Berufung ist binnen zwei Wochen nach Zugang der Entscheidung schriftlich einzulegen. Die Mitgliederversammlung entscheidet endgültig. Der Bescheid gilt als zugegangen mit dem dritten Tag nach Aufgabe der Post an die letzte dem Verein bekannte Adresse des Betroffenen.

Das Recht auf gerichtliche Nachprüfung der Entscheidung bleibt unberührt.

§ 9       Organe 

Die Organe des Vereins sind:

a)         die Mitgliederversammlung

b)         der Vorstand

§ 10      Die Mitgliederversammlung

1. Oberstes Organ des Vereins ist die Mitgliederversammlung. Die wichtigste Mitgliederversammlung ist die Hauptversammlung. Diese ist zuständig für:

a)         Annahme der Berichte des Vorstandes

b)         Annahme des Berichts der Kassenprüferin

c)         Entlastung und Wahl des Vorstandes

d)         Wahl der Kassenprüferin

e)         Sportplan

f)          Festsetzung von Beiträgen und Umlagen sowie deren Fälligkeiten

g)         Traditionspflege

h)         Genehmigung des Haushaltsplanes

i)          Änderungen der Satzung

j)          Beschlussfassung über Anträge

k)         Verhandlung der Berufung gegen eine Maßregelung (§ 8.3)

l)          Ernennung/Abberufung von Ehrenmitgliedern nach § 13

m)        Auflösung des Vereins

2. Die Hauptversammlung findet einmal jährlich statt. Sie sollte im 4. Quartal des Kalenderjahres durchgeführt werden.

3. Die Einberufung von Mitgliederversammlungen erfolgt durch den Vorstand mittels schriftlicher Einladung und durch öffentliche Bekanntmachung auf der Website des Vereins. Für den Nachweis der frist- und ordnungsgemäßen Einladung reicht die Absendung der schriftlichen Einladung aus bzw. Veröffentlichung. Zwischen dem Tag der Einladung und dem Termin der Versammlung muss eine Frist von mindestens zwei und höchstens vier Wochen liegen. Mit der schriftlichen Einberufung der Mitgliederversammlung ist die Tagesordnung mitzuteilen. Anträge auf Änderung der Satzung müssen bei der Bekanntgabe der Tagesordnung wörtlich mitgeteilt werden.

4. Bei Beschlüssen und Wahlen entscheidet die einfache Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen. Stimmenthaltungen gelten nicht als abgegebene Stimmen; Stimmengleichheit bedeutet Ablehnung.

5. Änderungen der Satzung sowie des Vereinszwecks erfordern eine einfache Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen.

6. Bei Wahlen muss eine geheime Abstimmung erfolgen, wenn diese von wenigstens einer Stimme der stimmberechtigten Anwesenden beantragt wird.

7. Anträge können gestellt werden:

a)         von jedem erwachsenen Mitglied (§ 3a)

b)         vom Vorstand

8. Eine außerordentliche Mitgliederversammlung muss vom Vorstand einberufen werden, wenn das Vereinsinteresse es erfordert oder wenn mindestens 5 Mitglieder die Einberufung schriftlich und unter Angabe des Zwecks und der Gründe fordern.

9. Anträge müssen mindestens drei Wochen vor der Mitgliederversammlung schriftlich beim Vorstand des Vereins eingegangen sein. Später eingehende Anträge dürfen in der Mitgliederversammlung nur behandelt werden, wenn ihre Dringlichkeit mit einfacher Mehrheit  bejaht wird. Anträge auf Änderungen der Satzung, die nicht auf der Tagesordnung stehen, werden nicht behandelt. Dringlichkeitsanträge auf Änderung der Satzung sind ausgeschlossen.

§ 11      Stimmrecht und Wählbarkeit 

1.         Alle Mitglieder besitzen Stimm- und Wahlrecht.

2.         Das Stimmrecht kann nur persönlich ausgeübt werden.

3.         Gewählt werden können alle Mitglieder des Vereins.

§ 12      Vorstand

  1. Der Vorstand besteht aus:

a)         Vorsitzender

b)         Stellvertretenden Vorsitzender

c)         Schatzmeister

d)         1. Beisitzer

e)         2. Beisitzer

2. Der Vorstand führt die Geschäfte im Sinne der Satzung und der Beschlüsse der Mitgliederversammlung. Er fasst seine Beschlüsse mit einfacher Mehrheit. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des Vorsitzenden bzw. bei dessen Abwesenheit seines Stellvertreters. Der Vorstand ordnet und überwacht die Angelegenheiten des Vereins, der Tätigkeit der Abteilungen und berichtet der Mitgliederversammlung über seine Tätigkeit. Er kann verbindliche Ordnungen erlassen.

3. Vorstand im Sinne § 26 BGB sind:

a)         Vorsitzender

b)         Stellvertretende Vorsitzender

c)         Schatzmeister

Gerichtlich und außergerichtlich wird der Verein durch je einen der vorstehend genannten Vorstandsmitglieder gemeinsam vertreten.

4. Die Mitglieder des Vorstandes werden für jeweils drei Jahre gewählt. Sie bleiben im Amt bis ein neuer Vorstand gewählt ist.

5. Die Mitgliederversammlung wird durch den Vorsitzenden oder einen durch ihn Beauftragten geleitet.

Von den Mitgliederversammlungen und Vorstandssitzungen werden Protokolle angefertigt, die vom Vorsitzenden bzw. seinem Beauftragten und dem Schriftführer unterzeichnet werden.

§ 13      Ehrenmitglieder 

Durch die Mitgliederversammlung können Personen, die sich um den Verein besonders verdient gemacht haben, mit einfacher Mehrheit der anwesenden Stimmberechtigten zu Ehrenmitgliedern ernannt werden. Ehrenmitglieder werden auf Lebenszeit durch die Mitgliederversammlung mit einfacher Mehrheit ernannt. Sie besitzen Stimmrecht und sind von der Entrichtung von Beiträgen befreit.

§ 14      Kassenprüfer

1. Die Mitgliederversammlung wählt für die Dauer von zwei Jahren zwei Kassenprüfer, die nicht dem Vorstand angehören.

2. Die Kassenprüfer haben das Konto des Vereins einschließlich der Bücher und Belege mindestens einmal im Geschäftsjahr sachlich und rechnerisch zu prüfen und dem Vorstand jeweils schriftlich Bericht zu erstatten.

3. Die Kassenprüfer erstatten der Mitgliederversammlung einen Prüfbericht und beantragen bei ordnungsgemäßer Führung der Kassengeschäfte die Entlastung der Schatzmeisterin und des übrigen Vorstandes.

§ 15      Auflösung

1. Über die Auflösung des Vereins entscheidet eine hierfür eigens einzuberufende Mitgliederversammlung mit einfacher Mehrheit der erschienenen Stimmberechtigten.

2. Bei Auflösung des Vereins oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt das Vermögen des Vereins an den Kreissportbund Potsdam-Mittelmark  e.V., der es unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige, mildtätige oder kirchliche Zwecke zu verwenden hat.

§ 16      Inkrafttreten

Die Satzung ist in der vorliegenden Form am 16.11.2017 von der Mitgliederversammlung des Vereins beschlossen worden und tritt nach Eintragung in das Vereinsregister in Kraft.